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Vergiftungen

Werden unterschieden in Feste Stoffe - z.B. Tabletten, Pilze und Flüssige Stoffe - z.B. Alkohol, Spülmittel unterschieden.

Im weiteren jedoch müssen die Flüssigen Stoffe ebenfalls, in Schaumbildende und nicht Schaumbildende Flüssigkeiten unterschieden werden.

 

 Feste Stoffe

Bei Vergiftungen durch feste Stoffe, führt man das Erbrechen herbei, anschließend soll der Betroffene stilles Wasser trinken, dies in großen Mengen.

 

 Flüssige Stoffe

Die Flüssigen Stoffe werden im Körper belassen, keinen Brechreiz herbei führen, da diese die Speiseröhre verätzen könnten somit mit dem Übergeben diese ein zweites mal schädigen könnten.

Geben Sie den Betroffenen Personen, mit Ausnahme bei der Einnahme von Schaumbildenden Flüssigkeiten stilles Wasser in großen Mengen zu trinken. Das Wasser verdünnt die vorhandenen bzw. eingenommenen Substanzen.

Beachten Sie jedoch bitte, dass der Betroffene bei Schaumbildnern nichts trinken und sich auch nicht übergeben darf. Sowohl trinken als auch das Übergeben führen zu einer Schaumbildung, welche kontraproduktiv und nicht gewollt ist.

 

Vergiftung durch Gase / Dämpfe

Bitte beachten Sie im ersten Moment den Eigenschutz, begeben Sie sich nicht in Gefahr.

 

Insofern möglich bringen Sie den Betroffenen an die frische Luft bzw. öffnen Sie Fenster und Türen um für eine Frischluftzufuhr zu sorgen. Im weiteren beruhigen Sie den Patienten.

 

Verätzungen

Spülen bzw. verdünnen Sie die Substanz unter Beachtung des Eigenschutz durch fließendes lauwarmes Wasser vom Körper des Betroffenen.

 

  • Beachten Sie hierbei, dass bei Verätzungen des Auges immer von der Nase gespült wird um nicht auch noch das zweite Auge zu beschädigen.
  • Beachten Sie das bei Verätzungen der Hand, Arm, Bein nicht weitere Körperregionen angegriffen werden, drehen Sie die entsprechende Stelle.
  • Spülen Sie immer vom Körper bzw. von Gesunden Regionen weg
  • Nehmen Sie lauwarmes Wasser, da auch bei einer Verätzung die Gefahr der Unterkühlung durch kaltes Wasser besteht. Im Gegensatz zur Maßnahme bei Verbrennungen spülen Sie hier jedoch permanent.

 

Bitte bewahren Sie falls Ihnen möglich die Substanz bzw. die Verpackung dieser auf und geben bei einem Notrufdie Information zur Art und falls möglich zur Menge der Substanz weiter.

Der Rettungsdienst bzw. die Leitstellen werden anhand Ihrer Informationen alles weitere, wie z.B. Koordination einer Spezialklinik managen und falls erforderlich auch den Giftnotruf hinzu ziehen.

Sie brauchen theoretisch den Giftnotruf nicht zu rufen, da dieser Ihnen lediglich eine Auskunft bietet, nicht jedoch den Rettungsdienst verständigt und demnach durchaus wertvolle Zeit verstreicht.

Sollten Sie dennoch den Giftnotruf benötigen, können Sie diesen über die folgende Rufnummer erreichen.

Giftnotruf München - 089 19240